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Pressemitteilung vom 02.12.2008
Vorbereitungen für
Erdölbohrung Römerberg 2
Bohrplatz in der Nähe des
Kieswerkes – Bohrbeginn im Januar 2009
Nach der Bohrung
Römerberg 1 sind nun die Arbeiten für das
Anschlussprojekt Römerberg 2 angelaufen: Nahe des Kieswerkes wird derzeit
der Bohrplatz errichtet, von dem aus im ersten Quartal 2009 eine zweite
Tiefbohrung niedergebracht werden soll. Ihr Ziel ist es, den in einer Tiefe
von rund 2.400 Metern lagernden Buntsandstein weiter auf seine
Erdölimprägnierung zu testen.
Als
Konsortialpartner an dem Projekt beteiligt sind die Unternehmen Palatina
GeoCon GmbH & Co. KG, Speyer, sowie Gaz de France Produktion Exploration
Deutschland GmbH (GDF SUEZ). Das in Lingen (Ems) ansässige Unternehmen
gehört zur französischen GDF SUEZ - Gruppe als einem der weltweit größten
Energiekonzerne und verfügt aufgrund ihrer Beteiligung an zahlreichen Erdöl-
und Erdgasfeldern vor allem in Norddeutschland über große Erfahrung in der
Aufsuchung und Förderung von solchen Vorkommen.
Nach der Genehmigung der Betriebspläne für die Bohrung Römerberg 2 durch das
Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz in Mainz hat das
Konsortium in diesen Tagen an der Straße Am Deutschhof mit der Errichtung
des Bohrplatzes begonnen, der mit 6.500 Quadratmetern etwa die Größe eines
Fußballplatzes hat. Dabei wird das beauftragte Bauunternehmen den
Mutterboden abtragen und zwischenlagern, eine massive Betonplatte gießen und
ein in sich geschlossenes Drainagesystem installieren, mit dem später das
gesamte Oberflächenwasser aufgefangen und kontrolliert in den natürlichen
Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Bei planmäßigem Verlauf soll der
Bohrplatz Mitte Januar 2009 fertig gestellt sein.
Anschließend wird auf der Lokation die Bohranlage mit einem rund 45 Meter
hohen Turm aufgebaut, mit der sodann die Bohrung Römerberg 2 mit einer
Gesamtstrecke von etwa 2.600 Metern niedergebracht wird. Dabei wird der
Bohrpfad anfangs vertikal in den Untergrund geführt und dann horizontal
geneigt, so dass durch einen j-förmigen Verlauf ein optimales Durchbohren
der Buntsandstein-Formation als potentiellem Erdölträger möglich ist. Die
Bohrzeit wird mit etwa zwei Monaten veranschlagt.
Alle Arbeiten werden unter der behördlichen Aufsicht durch das Landesamt für
Geologie und Bergbau in Mainz und in Abstimmung mit der Stadt Speyer
durchgeführt.

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