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SAT.1-"17:30 Live"-Report

Blick in den Bohrturm:

Bohranlage KCA Deutag T45

 

 

 

Pressemitteilung vom 16.06.2008

 

:: Bohrung Leer Z6 verläuft   

    planmäßig

 

Pressemitteilung vom 03.04.2008

 

:: Erdgasbohrung Leer Z6

 

 

 

 

Die Bohrung Leer Z6 wird im Teilbereich der Oberledinger Marsch niedergebracht. Das Bü-ro für biologisch landschafts-ökologische Gutachten “BIO-LAGU” hat als unabhängiger Sachverständiger im Auftrag der Gaz de France Produktion Ex-ploration Deutschland GmbH ein Gutachten erstellt. Hierin wird insbesondere aufgeführt, dass die Betriebsfläche außerhalb jeglicher Naturschutzgebiete liegt.

Vor diesem Hintergrund hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Clausthal-Zeller-feld (Außenstelle Meppen) den Rahmenbetriebsplan für die ge-plante Erschließung zusätzlicher Erdgasreserven und etwaige bauliche Aktivitäten im Hinblick auf eine Förderaufnahme zu-gelassen.

 

 

 

Beim Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. er-halten Sie Zugang zu zahl-reichen Informationen und Hin-tergrundmaterial zur Erdöl- und Erdgasproduktion.

 

:: Wirtschaftsverband Erdöl-  

    und Erdgasgewinnung e.V.

 

:: www.erdoel-erdgas.de

 

 

Projekt:



Gemeinde:

Erlaubnis:

Erlaubnisinhaber:

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Konsortium:


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Betriebsführer:


Bohrunternehmen:

 

Bohrung zur Erschließung zusätzlicher Erdgasreserven im Bereich der Rotliegend-Sandsteine in einer vertikalen Teufe von rund 4.400 m

Westoverledingen / Breinermoor / Folmhusen

Leer

Gaz de France Produktion Exploration Deutschland GmbH, Lingen (Ems)

Gaz de France Produktion Exploration Deutschland GmbH (64,43 %)

Wintershall Holding AG (35,57 %), Kassel

Gaz de France Produktion Exploration Deutschland GmbH
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KCA Deutag Drilling GmbH, Bad Bentheim

 
 

 

Projektbeginn

- ca. 2 Monate

Bohrbeginn

- ca. 5 Monate

- ca. 3 Monate

 

 

Februar 2008

Herrichten des Bohrplatzes

Mai/Juni 2008

Abteufen und Komplettierung der Bohrung

Perforierung und Test der Bohrung

 

Nach Vorliegen der behördlichen Genehmigungen teuft das Kon-sortium während des Sommer-halbjahres 2008 die Bohrung Leer Z6 in der Gemeinde Westoverle-dingen ab.

Mit dem Projekt wird eine durch seismische Messungen im Jahr 2002 erkannte Struktur im Rot-liegend-Sandstein auf ihre Erd-gasführung untersucht.

Die identifizierte Untergrund-struktur wird obertägig zum Teil von der Ortschaft Backemoor überdeckt. Um Auswirkungen des Projektes auf das vorhandene Wallheckenschutzgebiet und die Wohnbebauung zu minimieren und um möglichst ausreichend gasführende Struktur zu er-schließen, wird die Bohrung nicht senkrecht niedergebracht, son-dern untertägig abgelenkt und zum geologisch vorbestimmten Zielpunkt geführt. Dieses tech-nisch aufwendige Verfahren er-möglicht, den Bohrplatz in einiger Entfernung zum Wallhecken-schutzgebiet und zur Wohnbe-bauung von Breinermoor einzu-richten. Vor diesem Hintergrund sind gemäß Sachverständigen-gutachten keine erheblichen Be-einträchtigungen der Anwohner durch die Arbeiten in Zusammen-hang mit der Bohrung Leer Z6 im Zeitraum von Juni 2008 bis März 2009 und einen eventuell nach-folgenden Förderbetrieb zu er-warten.

Die Bohrung, die mit einer Bohr-anlage der KCA Deutag Drilling GmbH aus Bad Bentheim nieder-gebracht wird, erreicht ihre verti-kale Zielteufe von rund 4.400 m voraussichtlich im Oktober 2008. Zur Verbesserung des Gaszu-flusses aus dem Träger wird die Bohrung in mehreren Intervallen einer Stimulationsbehandlung unterzogen.

Der Aufbau der Förderanlagen und die Einbindung der Lokation in das Erdgasleitungsnetz erfolgt nach dem Nachweis einer wirt-schaftlichen Förderrate.

Das Projekt wird unter Aufsicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (Außen-stelle Meppen) durchgeführt.

 

 

 

Die Bohrung wird von einem ca. 6.000 m² großen Platz nördlich der Bundesstraße B 438 und öst-lich der Bundesstrasse B70 nie-dergebracht. Die Fläche wurde bislang für landwirtschaftliche Zwecke genutzt und muss für die Bohrarbeiten entsprechend be-festigt werden.

Nach Abtragen und Zwischenlage-rung des Mutterbodens wird ein Standrohr 50 m tief in den Boden gerammt.

Der Bohrplatz umfasst

 

den inneren Bereich, in dem

    auf einer Betonplatte der   

    Bohrturm und die Maschinen    

    stehen,

den mit Bitukies befestigten

    äußeren Bereich, der für das

    Gestängelager und die Con-   

    tainer sowie als Verkehrs-

    fläche genutzt wird, 

    und

den Vorhaltebereich mit

    Parkplätzen, Stell- sowie   

    Lagerflächen.

 

Er ist so aufgebaut, dass Verun-reinigungen der Umgebung oder des Untergrundes ausgeschlos-sen sind.

Im inneren Bereich wird das Nie-derschlagswasser über ein Rin-nen- und Beckensystem gesam-melt und soweit wie möglich als Brauchwasser für die Bohranlage genutzt. Überschüssiges und ver-unreinigtes Wasser wird im Rah-men der Entsorgung von Bohr-spülung und Bohrrückständen zu einer bergbehördlich zugelasse-nen Schlammgrube abgefahren.

Das im äußeren Platzbereich an-fallende Wasser wird in einem Sammelsystem aufgefangen, das gleichzeitig der Überwachung der Wasserqualität dient. Sauberes Niederschlagswasser, das nicht als Brauchwasser benötigt wird, wird entsprechend der vorliegen-den wasserrechtlichen Erlaubnis in die Vorflut eingeleitet.

Die Zufahrt zum Bohrplatz erfolgt über die Wirtschaftwege Hütjerei und Moorkampen sowie eine mit Bitukies befestigte Bohrplatzzu-wegung. Zur Überquerung des Grabens entlang der Straße wird ein neuer Durchlass errichtet. Die für diese Anbindung erforderli-chen Genehmigungen liegen vor.

Sollte die Bohrung nicht fündig sein, werden Bohrplatz und Zuwe-gung zurückgebaut und die Flä-chen rekultiviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend werden die Testergebnisse ausgewertet. Bei Nachweis wirtschaftlich förderbarer Erdgasvorräte sind weitere Arbeiten im Hinblick auf eine etwaige Aufnahme der Förderung im Sommer 2009 vorgesehen.

      Bohrplatz: Rohrlager

 

      Diamantohrmeißel

.

 

 

Der obertägige Ansatzpunkt einer Bohrung wird einerseits durch die geologi-schen Strukturen und andererseits durch die obertägigen Gegebenheiten - z. B. die Nähe zu Ortschaften und Verkehrswegen sowie die Berührung ökologischer Schutzgebiete - bestimmt. Wenn vor diesem Hintergrund ein senkrechtes Ab-teufen nicht möglich ist, kann der anvisierte Zielpunkt im Untergrund mit einer untertägig abgelenkten Bohrung angesteuert werden.

 

      Geologische Profil

 

Um die Auswirkungen des Projektes Leer Z6 auf die Bevölkerung zu minimie-ren, wird die Bohrung mit einer Ablenkung niedergebracht. Hierdurch ist es möglich, den Bohrplatz so zu platzieren und einzurichten, dass unverhältnis-mäßige Störungen auf die Anwohner durch betriebsbedingte Geräuschemis-sionen wie auch erhebliche Eingriffe in die Umgebung nicht zu erwarten sind.

Bei der Bohrung Leer Z6 handelt es sich um ein Tight Gas Projekt, durch das eine Lagerstätte mit sehr dichtem Trägergestein erschlossen wird. Die gering durchlässige Formation wird von West nach Ost horizontal durchbohrt.

 

 

 

Die Bohrung Leer Z6 wird von der Gaz de France Produktion Exploration Deutschland GmbH aus Lingen (Ems) mit einer schweren Bohranlage der KCA Deutag Drilling GmbH durchgeführt. Die eingesetzte Bohranlage, bestehend aus Mast und Unterbau, hat eine Höhe von etwa sechzig Metern und wird rund um die Uhr in drei Schichten betrieben. Im Mittel sind an der Bohrung täglich dreißig Beschäftigte eingesetzt. Die Gesamtbohrstecke von annähernd 5.800 m - bei einer vertikalen Teufe rund 4.400 m - wird voraussichtlich im Oktober 2008 er-reicht.

Bei Nachweis wirtschaftlich gewinnbarer Erdgasreserven soll der Produktionsbe-trieb im Jahre 2009 aufgenommen werden. Gegebenenfalls werden die erfor-derlichen Fördereinrichtungen, die denen der nördlich gelegenen Bohrung Leer Z4 gleichen, nach dem Stand der Technik aufgebaut und betrieben, wobei die Bohrung Leer Z6 in das Leitungssystem der Erdgas Münster GmbH eingebunden wird.

 

      Betriebsplatz Leer Z4

 

Während der Arbeiten zur Herrichtung des Platzes ist tagsüber mit Baulärm sowie Abgasemissionen durch die eingesetzten Maschinen zu rechnen. Da die Anlagen dem derzeitigen Stand der Technik entsprechen, ist nicht zu erwarten, dass die zulässigen Immissionswerte an der nächstliegenden Wohnbebauung überschritten werden.

Besondere Wärme- und Lichteinwirkungen durch die Anlagen ergeben sich auch nicht bei den Entnahmetests unter voller Nutzung der Fackelkapazität. Bei einem etwaigen Förderbetrieb, der in das Fernwirk- und Fernüberwachungssys-tem der Gaz de France Produktion Exploration Deutschland GmbH eingebunden wird, sind ebenfalls keine wesentlichen Störungen zu erwarten.

Im Falle einer Erdgasförderung erfolgt nach Beendigung der etwa zwanzig-jährigen Produktionsphase die komplette Rekultivierung des Geländes im Hin-blick auf eine anderweitige Nutzung.