Bohranlage VDD 370.2 (DrillTec)

 

 

 

Pressemitteilung vom 08.07.2008

 

:: Weitere Maßnahmen im   

    Erdölfeld Speyer

 

Pressemitteilung vom 26.05.2008

 

:: Bohrung Römerberg 1:

   Erdölfördertest verläuft   

   planmäßig

 

Pressemitteilung vom 02.04.2008

 

:: Tiefbohrung bestätigt

    Erdölvorkommen

 

Pressemitteilung vom 13.12.2007

 

:: Erdölbohrung kommt zügig

    voran

 

Pressemitteilung vom 19.11.2007

 

:: Erdölbohrung bei Speyer   

    begonnen

 

 

 

Sämtliche, auch zukünftige bergmännischen Aktivitäten werden von den in Rheinland-Pfalz zuständigen Behörden ge-prüft und nach Genehmigung unter ihrer Überwachung durch-geführt.

 

 

 

Beim Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. er-halten Sie Zugang zu zahl-reichen Informationen und Hin-tergrundmaterial zur Erdöl- und Erdgasproduktion.

 

:: Wirtschaftsverband Erdöl-  

    und Erdgasgewinnung e.V.

 

:: www.erdoel-erdgas.de

 

Projekt:




Gemeinde:

Erlaubnis:

Erlaubnisinhaber:



Konsortium:





Betriebsführer:


Bohrunternehmen:

Erdöl-Explorationsbohrung zur weiteren Erkundung einer anlässlich der Geothermie-Bohrung GTB 1 entdeckten La-gerstätte im Bereich der Buntsandstein-Sandsteine in ei-ner vertikalen Teufe von ca. 2.400 m

Speyer

Römerberg

Palatina GeoCon GmbH & Co. KG
vertreten durch:
Palatina GeoCon Verwaltungs- GmbH

Palatina GeoCon GmbH & Co. KG,
Heßheim (50%)

Gaz de France Produktion Exploration Deutschland GmbH, Lingen (50 %)

Gaz de France Produktion Exploration Deutschland GmbH, Lingen

DrillTec GUT GmbH, Deggendorf

 
 

 

Projektbeginn

- ca. 2 Monate

Bohrbeginn

- ca. 2 Monate

- ca. 1,5 Monate

 

 

1. September 2007

Herrichten des Bohrplatzes

1. November 2007

Abteufen der Bohrung

Komplettierung und Test der Bohrung

 

 

Im Anschluss an die behördlichen Genehmigungen teuft das Kon-sortium ab November 2007 die Bohrung Römerberg 1 am Stadt-rand der Stadt Speyer ab. Mit dem Projekt wird eine durch seismische Messungen erkannte Struktur im Buntsandstein auf ihre Erdölführung hin untersucht.

Die identifizierte Untergrund-struktur wird obertägig zum Teil von der Stadt Speyer überdeckt. Um Geräuschauswirkungen des Industrieprojektes auf die Umge-bung auszuschließen und mög-lichst optimiert die erdölführende Struktur zu erschließen, wird die Bohrung ca. 1.400 m abgelenkt und zum geologisch definierten Zielpunkt geführt. Dieses tech-nisch aufwendige Verfahren er-möglicht, den Bohrplatz in einiger Entfernung zur Wohnbebauung von Speyer einzurichten. Vor die-sem Hintergrund sind gemäß Sachverständigengutachten keine Beeinträchtigungen der Anwohner durch die Bohrarbeiten im vorge-gebenen Zeitraum und einen eventuell nachfolgenden Förder-betrieb zu erwarten.

Die Bohrung, die mit einer Bohr-anlage der DrillTec aus Deggen-dorf niedergebracht wird, erreicht ihre Zielteufe von etwa 3.000 m voraussichtlich Ende Dezember 2007. Der Aufbau der obertägi-gen Förderanlagen erfolgt nach dem Nachweis wirtschaftlich inte-ressanter Förderraten.

Das Projekt wird unter behörd-licher Aufsicht des Landesamtes für Geologie und Bergbau Rhein-land Pfalz in Mainz und in Ab-stimmung mit der Stadt Speyer durchgeführt.

 

 

 

Der Bohransatzpunkt befindet sich am Stadtrand von Speyer, östlich der Bundesstraße B9. Der Bohrplatz selber liegt in einem Gewerbegebiet, im Westen grenzt dieses Gebiet an die Bundes-straße B9.

Landschafts-, Natur- und Vogel-schutzgebiete sowie FFH- und Wasserschutzgebiete, die sich westlich des Bohrplatzes befinden und von diesem durch die Bun-desstraße B9 getrennt werden, sind nicht von den Arbeiten be-troffen.

Der Bohrplatz umfasst

 

den inneren Bereich, in dem

    auf einer Betonplatte der   

    Bohrturm und die Maschinen    

    stehen,

den mit Bitukies befestigten

    äußeren Bereich, der für das

    Gestängelager und die Con-   

    tainer sowie als Verkehrs-

    fläche genutzt wird, 

den Vorhaltebereich mit

    Parkplätzen, Stell- sowie   

    Lagerflächen

 

und ist so aufgebaut, dass Ver-unreinigungen der Umgebung oder des Untergrundes ausge-schlossen sind. Im inneren Be-reich wird das Niederschlags-wasser über ein Rinnen- und Beckensystem gesammelt und soweit wie möglich als Brauch-wasser für die Bohranlage ge-nutzt; überschüssiges und verun-reinigtes Wasser wird im Rahmen der Entsorgung von Bohrspülung und Bohrklein zu einer bergbe-hördlich zugelassenen Schlamm-grube abgefahren.

Das im äußeren Platzbereich an-fallende Wasser wird in einem Sammelsystem aufgefangen, das gleichzeitig der Überwachung der Wasserqualität dient; sauberes Niederschlagswasser, wird ent-sprechend der vorliegenden was-serrechtlichen Erlaubnis in die Kanalisation eingeleitet.

Sollte die Bohrung nicht fündig sein, wird der Bohrplatz zurück-gebaut und die Fläche in den ursprünglichen Zustand zurück-versetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend werden die Testergebnisse ausgewertet. Bei Nachweis wirtschaftlich förderbarer Erdölvorräte sind ab Anfang 2008 weitere Arbeiten im Hinblick auf eine Erschließung der Lagerstätte vorgesehen.

      Collage: Bohranlage VDD 370.2 (DrillTec)

.

 

 

Der obertägige Ansatzpunkt einer Bohrung wird einerseits durch die geologi-schen Strukturen und anderseits durch die obertägigen Gegebenheiten - z. B. die Nähe zu Ortschaften und Verkehrswegen sowie die Berührung ökologischer Schutzgebiete - bestimmt. Wenn vor diesem Hintergrund ein senkrechtes Abteufen nicht möglich ist, kann der anvisierte Zielpunkt im Untergrund mit einer untertägig abgelenkten Bohrung angesteuert werden.

 

      Bohrverlauf im seismischen Profil

 

Bei der Bohrung Römerberg 1 handelt es sich um ein technisch anspruchvolles Ölbohrprojekt, bei dem mit der Bohrung eine gering-permeable (= schlecht durchlässige) Lagerstätte erschlossen wird, die jedoch durch eine eventuelle natürliche Klüftung gute Zuflußbedingungen zulassen könnte.

Um die Auswirkungen des Projektes zu minimieren, wird die Bohrung mit einer Ablenkung von ca. 1.400 m niedergebracht. Hierdurch ist es möglich, den Bohr-platz entsprechend den rechtlichen Vorgaben einzurichten. Dementsprechend sind unverhältnismäßige Störungen der Anwohner durch betriebsbedingte Geräuschimissionen wie auch schädigende Eingriffe in die natürliche Umgebung nicht zu erwarten.

 

 

 

Die Bohrung Römerberg 1 wird von der Gaz de France PEG aus Lingen (Ems) mit einer Bohranlage der DrillTec durchgeführt. Die eingesetzte Bohranlage, beste-hend aus Mast mit Zahnstangenantrieb, TopDrive (bohrmaschinenähnlicher Antrieb) und Unterbau, hat eine Höhe von etwa dreißig Metern und wird rund um die Uhr in zwei Schichten betrieben. Im Mittel sind an der Bohrung täglich dreißig Beschäftigte eingesetzt. Die Bohrung soll ihre Endteufe von rund 3.000 m MD (gemessene Tiefe) bei 2.400 m TVD (vertikale Tiefe) voraussichtlich im Dezember 2007 erreichen. Nach Fertigstellen der Bohrung wird die Bohranlage abgebaut.

Bei Nachweis wirtschaftlich gewinnbarer Erdölreserven, die durch eine Fördertest-phase ermittelt werden, sollen weitere Untersuchungsbohrungen durchgeführt werden. Gegebenenfalls werden die für den Test erforderlichen Fördereinrich-tungen nach dem Stand der Technik aufgebaut und betrieben. Nach Beendi-gung der etwa zwanzigjährigen Förderphase erfolgt eine komplette Rekultivie-rung des Geländes im Hinblick auf eine anderweitige Nutzung.

 

      Förderbetrieb (Beispiel)

 

Die Bohranlage ist nach neustem Stand der Lärmschutztechnik ausgestattet. Dementsprechend ist zu erwarten, dass die zulässigen Lärmimmissionspegel an den nächstliegenden Wohnbebauungen nicht überschritten werden.

Besondere Wärme- und Lichteinwirkungen durch die Anlagen ergeben sich nicht. Auch bei einem etwaigen Förderbetrieb, der in das Fernüberwachungssystem der Gaz de France PEG eingebunden wird, sind keine emissionsbedingten Einwirkun-gen zu erwarten.